Role Model April 2025
- women of new energies

- 1. Apr. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 14. Juli

Katharina Jantzen
Photovoltaikprojekte, die einen Mehrwert für alle Beteiligten schaffen
Kurzprofil: Aufgewachsen an der Nordseeküste, zwischen Landwirtschaft und Stadtleben, verbindet Katharina Jantzen Bodenständigkeit mit unternehmerischem Weitblick. Ihre Wurzeln in der Landwirtschaft haben ihr früh gezeigt, wie wichtig nachhaltiges Wirtschaften ist – eine Überzeugung, die sie heute in die Energiewende einbringt.
Als Wirtschaftsexpertin mit Erfahrung in Marketing, Business Development und Projektmanagement hat Katharina große Strategien entwickelt, Teams aufgebaut und Unternehmen geprägt – von der Markenwelt bis in die Energiewirtschaft. Heute ist sie Gründerin und Geschäftsführerin von kaj Solar, wo sie ihre Leidenschaft für Erneuerbare Energien und faire Zusammenarbeit vereint. Besonders Landeigentümer:innen liegen ihr am Herzen: Sie setzt auf nachhaltige Projekte und gerechte Pachtverträge, damit die Energiewende allen zugutekommt.
Mit ihrem Engagement als Botschafterin von Women of New Energies für die Region Nordwest inspiriert sie andere Frauen, selbst Gestalterinnen der Energiezukunft zu werden.
INTERVIEW
W.ONE: Was war dein Weg zu der Gründung deines eigenen Unternehmens? Wie bist du dahin gekommen?
Die Idee entstand aus meinem Hintergrund in erneuerbaren Energien und meiner Verbindung zur Landwirtschaft. Nach Erfahrungen bei adidas und Westwing sowie einem Sabbatical in Neuseeland, bin ich in die Erneuerbaren Energien eingestiegen. Aber mir haben immer die lokalen Werte gefehlt. Das war der Anstoß, mich selbstständig zu machen und kaj Solar im April 2023 zu gründen.
W.ONE: Was treibt dich persönlich an?
Mich treiben vor allem Werte wie Fairness und Nachhaltigkeit an. Durch meine teilweise landwirtschaftliche Prägung ist mir der respektvolle Umgang mit Ressourcen sehr wichtig. Bei kaj Solar lege ich großen Wert darauf, dass unsere Projekte lokal verankert und langfristig gedacht sind. Wir wollen, dass die Menschen vor Ort positiv mit Solarenergie leben und auch in 30 Jahren noch begeistert sind.
W.ONE: Was macht dich besonders stolz?
Wir haben inzwischen einige Flächen geprüft und die ersten Projekte befinden sich in der Genehmigungsphase. Es ist spannend zu sehen, wie aus der Idee nun konkrete Projekte werden. Dabei ist mir der persönliche Kontakt zu den Landwirten und Gemeinden besonders wichtig. Gerade kürzlich wurde ein Artikel zu mir und meiner Arbeit in sieben Zeitungen veröffentlicht - ein toller Erfolg.
Außerdem wurde neulich ein Podcast mit mir veröffentlicht. Im Podcast sprach ich über die Wichtigkeit erneuerbarer Energien und räumte mit einigen Mythen auf. Wir diskutierten, wie wichtig es ist, den Ausbau von Solarenergie voranzutreiben und dabei alle Beteiligten mitzunehmen. Es war eine tolle Gelegenheit, unsere Vision einem breiteren Publikum vorzustellen.
W.ONE: Hast du einen besonderen Tipp, den Du mit anderen Frauen teilen möchtest?
Wenn Menschen lästern, macht ihr wahrscheinlich etwas richtig. Gebt ihnen Futter.
Es wird immer Leute geben, die neidisch und unfreundlich sind, die Grenzen überschreiten und uns testen. Von Frauen macht mich dieses Verhalten besonders traurig. Aber die Wahrheit ist, kein Weg ist frei von Negativität.
Macht und probiert aus, seid laut und mutig, widersprecht und steht für eure Werte ein.
Haters are gonna hate, no matter what. Also gebt ihnen Futter.
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